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Großglockner Pallavicinirinne

  • 11hGehzeit
  • 2050 mHöhenmeter Aufstieg
  • 13.5 kmGesamte Wegstrecke
  • 3798 mhöchster Punkt
  • 5/5iSchwierigkeit
  • überwiegende Wegstrecke im

Tourbeschreibung

Die Nordwandtouren werden im Vorfeld besprochen, um einerseits die Ausrüstung zu optimieren und andererseits wird entschieden, welcher Weg der beste ist, um zum Glockner Biwak zu gelangen.
Man kann von der Franz Josefs Höhe in Kärnten, am Ende der Großglocknerstraße starten. Sollte die Straße wegen ...

Die Nordwandtouren werden im Vorfeld besprochen, um einerseits die Ausrüstung zu optimieren und andererseits wird entschieden, welcher Weg der beste ist, um zum Glockner Biwak zu gelangen.
Man kann von der Franz Josefs Höhe in Kärnten, am Ende der Großglocknerstraße starten. Sollte die Straße wegen der Wintersperre nicht passierbar sein, kann auch von der Kalser Seite aus gestartet werden. Dabei klettert man in die "Untere Glocknerscharte" und seilt auf der Nordseite zum Biwak ab.

1. Tag: Zustieg zur Biwakschachtel. In etwa 6h vom Auto weg.

2. Tag: Von der Biwakschachtel (3205m) entlang am Firnboden des obersten "Inneren Glocknerkars" erfolgt der Zustieg. Im Bogen abwärts unter die N - Wand zum Lawinenkegel unterhalb der Pallavicini-Rinne, die deutlich den Einstieg markiert (ca. 50min von der Biwakschachtel). Von hier in toller Kletterei durchs Kanonenrohr. Nun öffnet sich das Colouir. Steiler werdend geht es nach oben. Durch den stetigen Rückgang des Gletschers ist der Ausstieg felsig, und der Anteil der Mixedkletterei wird von Jahr zu Jahr größer!
Von der "oberen Glocknerscharte" ist der Gipfel nicht mehr weit.

Voraussetzungen

Eisklettererfahrung und sehr gute Kondition!

Termine

    Herbst und Frühjahr eignen sich erfahrungsgemäß am besten.
    Auf Anfrage!

    Preise

    • 1 Person€ 995 p.P.

    Inklusivleistungen

    Organisation durch unser Bergführerbüro und Führung durch einen staatlich geprüften Berg- und Schiführer.

     

    Leihausrüstung (Gurt, Steigeisen, Helm, Eispickel), Glocknerurkunde & Gipfelschnaps im Bergführerbüro

    Zusatzinformationen

    1876 griff Markgraf Alfred Pallavicini, „der stärkste Mann Wiens“, Hofmanns Plan auf, die Großglockner Nordwand zu durchsteigen. Mit den Heiligenbluter Führern B. Bäuerle, J. Kramser und J. Tribusser brach er am 18. August für dieses Vorhaben beim Glocknerhaus auf. Nach 2500, meist von Tribusser geschlagenen Stufen, standen sie nun 70 m unter der Scharte und querten nach rechts zu den abschüssigen Felsen, um gegen 5 Uhr abend den Gipfel zu erreichen. Für die damalige Zeit sicherlich ein Meilenstein und damit ein ostalpines Gegenstück zu den berühmten Westalpenfahrten der Engländer! Bis heute zieht der Mythos Pallavicinirinne Bergsteiger in seinen Bann. Die richtigen Verhältnisse gilt es abzuwarten, um dem Steinschlag auszuweichen und Blankeis zu vermeiden. Durch die Ausaperung im oberen Teil haben sich nun zwei sehr schöne leichte Mixedlängen ergeben, die ein wenig mehr Würze in das eintönige Stapfen bringen.

     

    Ausrüstung

    ACHTUNG

    Wir behalten uns vor die Einschätzung des Wetters sowie der Teilnehmer durch unsere geschulten Bergführer durchzuführen.