Eisrinnen am Großglockner
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Anfrage Großglockner Nordwand

Die Glocknernordwand bietet eine Reihe an sehr hochwertigen Eis- und Mixedanstiegen. Bereits mit ein bisschen Eisklettererfahrung und einer guten Kondition, kann in Begleitung eines Bergführers eine der Routen an der Nordwand geklettert werden.

Wenn einerseits überhaupt keine Erfahrung im Eisklettern oder im Begehen von Schneeflanken vorhanden ist, so bieten wir gerne einen Eiskletterschnuppertag oder eine vorbereitende leichtere Nordwandtour (Prijakt Nordrinne, Hochgasser Hauptgully,…) an.

Andererseits können solche Touren auch als Vorbereitung für größere Nordwände, wie sie in den Westalpen anzutreffen sind dienen.

Übersicht Großglockner Nordwand, aus www.bergsteigen.com

Übersicht Großglockner Nordwand, aus www.bergsteigen.com


Mayerlrampe – der beliebteste Eisanstieg am Glockner

Diese am 19.10.1967 durch den Osttiroler Bergsteiger Sepp „Blasl“ Mayerl, H. Lindner und H. Messner erstbegangene Nordwandtour gewann rasch an Beliebtheit. Im Jahre 1986 wurde sie vom Stubaier Andi Orgler sogar mit Schi erstbefahren und war jahrelang eine der Pflichttouren des Abschlusskurses der österreichischen Bergführerausbildung. Die komplette Nordausrichtung und der kompakte Fels des Teufelshorns darüber, machen diese Route relativ steinschlagsicher, deswegen kann sie auch bei anderen Bedingungen als die Pallavicinirinne gegangen werden.

In steilen Mittelteil

In steilen Mittelteil

Rechts die Mayerlrampe

Rechts die Mayerlrampe

VORAUSSETZUNGEN
Eisklettererfahrung und gute Kondition

DAUER
1-2 Tage, von September bis Juni.

GRUPPEN
max. 1 Person

PREIS
1 Person     € 700,-

LEISTUNGEN
Organisation und Führung durch staatlich geprüften Kalser Berg- und Schiführer
Verleih von Steigeisen, Pickel, Gurt und Helm kostenlos auf Anfrage.


Pallavicinirinne – der Klassiker in der Glocknernordwand

1876 griff Markgraf Alfred Pallavicini, „der stärkste Mann Wiens“, Hofmanns Plan auf, die Großglockner Nordwand zu durchsteigen. Mit den Heiligenbluter Führern B. Bäuerle, J. Kramser und J. Tribusser brach er am 18ten August für dieses Vorhaben beim Glocknerhaus auf. Nach 2500, meist von Tribusser, geschlagenen Stufen, standen sie nun 70m unter der Scharte und quersten nach rechts zu den abschüssigen Felsen um gegen 5 Uhr abends den Gipfel zu erreichen. Für die damalige Zeit sicherlich ein Meilenstein und damit ein ostalpines Gegenstück zu den berühmten Westalpenfahrten der Engländer! Bis heute zieht der Mythos Pallavicinirinne Bergsteiger in seinen Banne. Die richtigen Verhältnisse um den Steinschlag auszuweichen und Blankeis zu vermeiden gilt es abzuwarten. Durch die Ausaperung im oberen Teil, haben sich nun zwei sehr schöne leichte Mixedlängen ergeben, die ein bisschen mehr Würze in das eintönige Stapfen bringen 🙂

In der Pallavichinirinne

Im oberen Teil der Pallavicinirinne

Glockner Nordwand vom Biwak aus gesehen

Glockner Nordwand vom Biwak aus gesehen

VORAUSSETZUNGEN
Eisklettererfahrung und gute Kondition

DAUER
1-2 Tage, von September bis Juni.

GRUPPEN
max. 1 Person

PREIS
1 Person     € 700,-

LEISTUNGEN
Organisation und Führung durch staatlich geprüften Kalser Berg- und Schiführer
Verleih von Steigeisen, Pickel, Gurt und Helm kostenlos auf Anfrage.


Aschenbrenner – einsam mit Ausstieg am Glocknerkreuz

Im Jahre 1929 wurde die Glockner Nordwand, im unteren Teil durch die Berglerrinne führend, dann gerade rauf, vom berühmten Bergsteiger Welzenbach erstbegangen. Die Zweitbegeher, darunter Peter Aschenbrenner, W. Mayr, K. Baumbartner und R. Seiwald wichen am 6.7.1930 den Felsschwierigkeiten wegen Steinschlag nach links zum Nordostgrat, den sie in der Scharte hinter dem großen Turm betraten aus und begingen somit eine neue Variante als Erste. Die Aschenbrenner Variante ist eine sehr lohnende Ausstiegsvariante zur einfachsten Glocknernordwand-Tour, der Bergler Rinne. Sie führt ab zwei drittel der Rinne links in eine sehr schmale Rinne, auf den Nordostgrat hinauf. Dieser führt letztendlich direkt auf den Gipfel. Dieser Route ist weit einsamer als die zwei oben vorgestellten Eisanstiege und nur geringfügig schwieriger.

Am Glockner NO Grat

Am Glockner NO Grat

Links ist die schmale Rinne der Aschenbrenner ersichtlich

Links ist die schmale Rinne der Aschenbrenner ersichtlich

VORAUSSETZUNGEN
Eisklettererfahrung und gute Kondition

DAUER
1-2 Tage, von September bis Juni.

GRUPPEN
max. 1 Person

PREIS
1 Person     € 750,-

LEISTUNGEN
Organisation und Führung durch staatlich geprüften Kalser Berg- und Schiführer
Verleih von Steigeisen, Pickel, Gurt und Helm kostenlos auf Anfrage.


Theo Riml Gedenkweg – der steilste Eisanstieg am Glockner

Die sicherlich schwerste Eistour wurde erst am 29.8.1984 von Klaus Hoi, dem Osttiroler Leo Baumgartner, Michi Rust, Walter Laserer, G. Häfele und W.Haiden im Zuge des Bergführerabschlusskurses erstbegangen. Der „Theo Riml Gedenkweg“ oder „Eisnase“ führt über den Eisbruch über die Nordwostwand auf den unteren Bahnhof rauf. Mit einer Steilheit von teilweise über 90° ist dieser reine Eisanstieg allerdings nur geübten Eiskletterern vorbehalten.

In der steilsten Eislänge

In der steilsten Eislänge

Der Theo Riml Gedenkweg führt über den steilen Eisbruch

Der Theo Riml Gedenkweg führt über den steilen Eisbruch

VORAUSSETZUNGEN
Sicheres Nachsteigen im WI4 Gelände und gute Kondition

DAUER
1-2 Tage, von September bis Juni.

GRUPPEN
max. 1 Person

PREIS
1 Person     € 750,-

LEISTUNGEN
Organisation und Führung durch staatlich geprüften Kalser Berg- und Schiführer
Verleih von Steigeisen, Pickel, Gurt und Helm kostenlos auf Anfrage.


Kontaktinformationen

Infotelefon: 0043.(0)664.4161289


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